Team

Susanne Franzmayer

Diplom-Soziologin, Zertifizierte Mediatorin und Konfliktberaterin

  • Leitung des Fan-Projekts
  • Geschlechtersensible Jugendarbeit
  • Aufsuchende Fan-Arbeit bei Heimspielen und auf Auswärtsfahrten
  • Einzelfallhilfe
  • allgemeine Fan-Belange

Kontakt

Jens Höhn

Diplom-Sozialpädagoge / Diplom-Sozialarbeiter 

  • Aufsuchende Fan-Arbeit bei Heimspielen und auf Auswärtsfahrten
  • Sportangebot Fußball-Team
  • Einzelfallhilfe
  • allgemeine Fan-Belange

Kontakt

Manfred Rutkowski

Diplom-Pädagoge mehr

  • Aufsuchende Fan-Arbeit bei Heimspielen und auf Auswärtsfahrten
  • Internetkontakte
  • allgemeine Fan-Belange

Kontakt


Daniel Behm

Soziale Arbeit B.A.

  • Aufsuchende Fan-Arbeit bei Heim- und Auswärtsspielen
  • Stadionverbotsberatung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Veranstaltungen OKS
  • Einzelfallhilfe

Kontakt

Nathalie Vogl

Soziale Arbeit B.A.

  • Aufsuchende Fan-Arbeit bei Heim- und Auswärtsspielen
  • U18-Fahrten
  • Geschlechtersensible Jugendarbeit
  • Einzelfallhilfe

Kontakt

 

Gesa Mann

Kulturwissenschaftlerin M.A.

  • Leiterin des Lernzentrums OstKurvenSaal
  • Referentin Lernzentrum
  • Beratung neuer Lernzentrumsstandorte

Kontakt

Vanessa Maas

  Studentin

  • U18-Fahrten
  • Referentin Lernzentrum
  • Geschlechtersensible Jugendarbeit

Kontakt



Leitbild

Anstoß für ein beispielhaftes Projekt

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, der 1981 als erstes Fan-Projekt bundesweit gegründet wurde. In Zusammenarbeit mit den jugendlichen Werderfans setzen wir seitdem wichtige Impulse für eine gewaltfreie und vielfältige Fan-Kultur. Unsere Räume und unser Arbeitsfeld sind direkt vor Ort, in der Ostkurve, dem Herzen des Weser-Stadions. Durch unsere Einmischungskampagne „Sitzen ist für'n Arsch" ist dieser Ort von den jugendlichen Fans von Anfang an aktiv mitgestaltet worden. Dies hat bis heute zu einer starken Identifikation mit der Kurve und einem hohen Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung geführt und damit den Grundstein für unsere persönlichkeitsstärkende und demokratiefördernde Arbeit gelegt.

Ein vielfältiger Lernort

Die Ostkurve ist ein Ort der Vielfalt. Hier finden sich die unterschiedlichsten Menschen zusammen, um gemeinsam Werder Bremen zu unterstützen. Damit dies so bleibt, fördern wir Respekt und Toleranz bei den Werderfans und arbeiten für eine Kurve ohne Diskriminierung. In diesem Sinne ist die Ostkurve zugleich ein Lernort, bei dem wir die besondere Magie des Weser-Stadions und des darin befindlichen OstKurvenSaals (OKS) nutzen. Hier öffnen wir einen Raum und ermöglichen direkte Lernerfahrung für Austausch und Begegnung, indem wir die verschiedenen Akteur*innen miteinander in den Dialog bringen.

Unser Bildungsanspruch geht dabei weit über die Vermittlung von schulrelevanten Inhalten hinaus und schließt die Vermittlung sozialer und alltagstauglicher Komponenten ein. Ein Anspruch, den sich auch unser "Lernzentrum OstKurvenSaal" auf die Fahnen geschrieben hat, welches seit 2009 zahlreiche Lesungen, Workshops, Seminare oder auch Begegnungen mit den Spielern veranstaltet.

Bei Heim- und Auswärtsspielen immer am Ball

Als hoch emotionaler Ort und Brennglas für gesellschaftliche Konflikte, hat das Stadion seit jeher eine starke Attraktivität für Jugendliche. Allerdings kommt es hier auch immer wieder für diese Jugendlichen zu bedrohlichen und überfordernden Situationen. Unsere aufsuchende Arbeit ermöglicht es solche Situationen zu erkennen und unmittelbar einzugreifen bzw. zu unterstützen, wenn die Selbstregulation der jugendlichen Fans an ihre Grenzen stößt. Gleichzeitig ermöglicht uns diese Arbeitsweise persönliche Kontakte zu knüpfen und die Entwicklung der Fan-Szene verantwortlich zu begleiten.

Voraussetzung hierfür ist unsere regelmäßige Teilnahme an Heim- und Auswärtsspielen der ersten und der zweiten Mannschaft von Werder Bremen. Sie dient der Akzeptanz innerhalb der Szene und bildet die Basis eines Vertrauensverhältnisses, welches unabdingbar für die pädagogische Arbeit ist, insbesondere mit den jüngeren Fans.

Alle Mädchen und alle Jungen ins Spiel bringen

Wir begreifen das Stadion als Ort in dem Geschlechtlichkeit vielfältig ausgelebt und gebildet wird, aber wollen nicht ausblenden, dass dominantes männliches- und sexistisches sowie homophobes und transphobes Verhalten nach wie vor zu finden ist. Die Rollenerwartungen von und an Jungen und Mädchen sind unterschiedlich. Deswegen ist es uns ein Anliegen, geschlechtersensible Jugendarbeit zu leisten und ansprechbar zu sein, wenn es Fragen gibt oder Hilfe benötigt wird.

Den Ball weiterpassen

Das Fan-Projekt Bremen ist eine Drehpunkteinrichtung die zu anderen Einrichtungen und Institutionen weitervermittelt und Konflikte moderiert. Dazu zählen wir auch den kontinuierlichen Dialog zwischen Theorie und Praxis und die Teilnahme an Arbeitskreisen und Gremien.

Das Team

Das Team besteht aus hauptamtlichen und freiberuflichen Pädagog*innen und Sozialwissenschaftler*innen, die sich täglich einem emotional aufgeladenen Arbeitsfeld stellen. Das Team ist gleichberechtigt und fällt seine Entscheidungen gemeinsam auf den Teamsitzungen. Ziel des Teams ist es seinen Aufgaben auf eine möglichst kooperative und transparente Weise und mit Liebe zum Fußball nachzugehen. Dabei ist allen das gesellschaftspolitische Engagement wichtig und der Jugendschutz ein hohes Ziel.


Verein

Der Verein Fan-Projekt Bremen besteht aus 50 Mitgliedern und einem sechsköpfigen Vorstand:

Uwe Jahn 1. Vorsitzender

Antje Grabenhorst 2. Vorsitzende

Michael Franzmayer Kassenwart

Anne Dwertmann 1. Beisitzerin

Arne Jahns 2. Beisitzerin 

Wilko Zicht 3. Beisitzer

Malte Jelschen kommissarischer Schriftführer

 

Vereinszweck ist, sozialpädagogische Maßnahmen mit Fußballfans durchzuführen, die geeignet sind, den kulturellen Lebensbedürfnissen von Jugendlichen in verschiedenen Lebensbereichen gerecht zu werden. Diese Maßnahmen sollen auch zum Abbau von Konfliktsituationen unter Jugendlichen Fußballfans beitragen und dadurch ihre soziale Handlungskompetenz praktisch fördern.

Der Verein wird seit 1993, gemäß dem "Nationalen Konzept Sport und Sicherheit", von der Stadt Bremen und vom Profifußball gefördert.


Geschichte

Fan-Projekt Bremen seit 1981!

Das im Jahr 1981 gegründete Fan-Projekt war das erste seiner Art in Deutschland. Hervorgegangen aus einer studentischen Arbeitsgruppe, geleitet von dem Hochschullehrer Narciss Göbbel, begannen im Dezember 1981 zwei Mitarbeiter die aufsuchende Jugendarbeit mit den Fans von Werder Bremen als „Fan-Projekt der Bremer Sportjugend“. Seit Beginn der Projektarbeit unterstützt der Verein Werder Bremen das Projekt.

1984 wurde der Verein „Fan-Projekt Bremen e.V.“ gegründet, seit 1989 wird das Projekt aus Mitteln der senatorischen Behörde des Landes Bremen gefördert. Seit Beginn der Projektarbeit pflegen die Mitarbeiter*innen einen engen Kontakt zu den jugendlichen Fußballfans von Werder Bremen, helfen bei Problemen, vermitteln Kontakte zu anderen Institutionen und entwickeln vielfältige Angebote für die Jugendlichen.

 

Eine detaillierte Geschichte des Vereins findet sich hier:

Download
Geschichte des Fanprojektes Bremen
infos-geschichte.pdf
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