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Stadionschule

Die Stadionschule orientiert sich an der Idee, die Faszination und den Reiz von Werder Bremen und dem dazugehörigen Weser-Stadion zu nutzen, um dem schulischen Lernen eine neue Plattform außerhalb der Schule zu bieten: Das Weser-Stadion wird zum Klassenraum. Dieses Konzept soll den Teilnehmer*innen, neben einem Beitrag zur Allgemeinbildung, eine Hilfestellung zur weiteren, selbstständigen Lebens- und Berufsplanung geben.

Während des zweitägigen Projekts werden den Schüler*innen Berufe vorgestellt, die bei Werder Bremen, im Weser-Stadion und bei Partnern von Werder ausgeübt werden. Vor allem aber Tätigkeiten, zu denen die Jugendlichen einen realistischen Bezug entwickeln können, wie z.B. Fachfrau/-mann für Schutz und Sicherheit, Ausbildungen im Bereich der Landschafts- und Gartenpflege oder in der Gastronomie.

 

 

Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Oberschule am Leibnitzplatz verbrachten am 03. und am 04. Mai zwei Tage im Weser-Stadion. Neben den verschiedenen Berufen, die innerhalb der Heimspielstätte der Grün-Weißen ausgeübt werden, lernten die jungen Bremerinnen und Bremer den Jung-Profi Michael Zetterer kennen.
Nach dem sich die die Schüler und Schülerinnen am ersten Tag im OstKurvenSaal des FanProjektes Bremen eingetroffen haben, machte die Klasse eine Stadionführung, welche erste Informationen und Anhaltspunkte über das Weser-Stadion lieferte. Anschließend ging es in ein Workshop über Rechtsextremismus, und die Jugendlichen erarbeiteten gemeinsam Interviewtechniken um perfekt für das am nächsten Tag statt findende Interview mit dem Torwart Michael Zetterer vorbereitet zu sein.
Am zweiten Tag führten die Neuntklässler Gespräche über Ausbildungsmöglichkeiten und Praktika mit den Arbeitgebern BLG Logistics Group AG & Co. KG, Elko & Werder Security GmbH und dem Aus- und Fortbildungszentrum für den Öffentlichen Dienst in den Nordlogen. Danach erarbeiteten die Jugendlichen mit Hilfe eines Films Methoden gegen Mobbing. Das Highlight bildete das Interview mit dem Werder-Spieler Michael Zetterer. In einer sehr offenen Runde stellten die Jugendlichen Fragen, die der 21-Jährige ausführlich beantwortete. Anschließend wurden Fotos gemacht und zahlreiche Autogramme verteilt. Zum Abschluss lud Zetterer die Schüler und Schülerinnen zum U23 Heimspiel gegen den Halleschen FC ein.
 
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Am 20. und 21. April 2016 besuchten Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe die „JuMixx-Sta­dionschule“ in den Räumlichkeiten des Fan-Projekt Bremen e.V..

Ihre Eindrücke schilderten einige von ihnen in einem anschließenden Bericht wie folgt:

Nach einem kleinen Aufwärmspiel, wurde uns das Stadion gezeigt. Uns hat die Spielerbank am besten gefallen, wo wir sogar Platz nehmen durften. Wir waren auch in dem VIP-Bereich, im Presseraum und in den Gastumkleiden.

Am Ende des ersten Tages haben wir in einem Workshop mit Leuten vom Bielefelder Verein für Demokratisches Handeln e.V. Karten bekommen, auf denen Werbung war und wir mussten entscheiden, wie rassistisch/diskriminierend sie ist von einer Skala 0-100 ist.

Am nächsten Tag haben wir Berufe von drei Firmen vorgestellt bekommen: von der BLG Logistics Group AG&Co. KG, der Sparkasse Bremen und der BSAG. Wenn wir eine Bewerbung an eine der Firmen schreiben, sollen wir den Besuch in der Stadionschule erwähnen. Danach haben wir Julian von Haacke interviewt, der in der zweiten Werder-Mannschaft am liebsten defensives Mittelfeld spielt. Er war uns sehr sympathisch.

Zum Abschluss haben wir mit Michael Arends, Mitarbeiter des CSR-Managements von Werder, Blindenfußball ausprobiert. Wir haben eine Augenbinde bekommen und sollten uns erstmal ans „blind sein“ gewöhnen. Zwei von uns haben für die ganze Stunde eine beklebte Skibrille bekommen, so dass sie nichts gesehen haben. Die anderen haben nur, wenn wir gespielt haben, die Augen verbunden bekommen. Blindenfußball hat sehr viel Spaß gemacht. Wir finden, das ist eine gute Chance für Blinde Fußball zu spielen. Das war die Stadionschule.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurven­Saal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von "Lernort Stadion" ist die Ro­bert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung för­dert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell.

Die Teilnehmer der 9c von der Oberschule am Leibnizplatz

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Bereits das vierte Jahr in Folge kam die Werkschule der Alwin-Lonke-Straße mit einer Gruppe von 14 Jugendlichen, die sich am 27. und 28. April 2016 interessiert an zwei Ta­gen „Stadionschule“ beteiligte.

Nach einem rund 90minütigen Blick hinter die Kulissen des Weser-Stadions, wurden sie im OstKurvenSaal des Fan-Projekts von drei Kolleg*innen des „Bielefelder Vereins für De­mokratisches Handeln e.V.“ zu einem ersten Workshop begrüßt. Gemeinsam wurden Be­rufsfelder in und um das Weser-Stadion und den SV Werder Bremen gesammelt und so u.a. aufgezeigt, welche verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten sich hier bieten.

Im Anschluss wurde ein Interview mit Enis Bytyqi vorbereitet, dass ein Highlight des zwei­ten Tages darstellen sollte.

Der erste Tag wurde abgerundet mit einem weiteren Workshop der Bielefelder zum Thema „Vorurteile und Diskriminierungsformen“, in dem die Teilnehmer*innen anhand von Eigen­schaftskarten eine bestimmte Rolle zugeschrieben bekamen. Diese sollte ihnen zeigen, welche Möglichkeiten bzw. Hürden sie beispielsweise als „jugendlicher Flüchtling aus Af­ghanistan“ im Vergleich zu einer „japanischen Nationalspielerin in der Frauen-Bundesliga“ haben.

Tag Zwei begann in den Nordlogen des Stadions mit der Präsentation von drei unter­schiedlichen Arbeitgebern: dem Aus- und Fortbildungszentrum für den Öffentlichen Dienst in Bremen, der BLG Logistics Group AG&Co. KG, sowie von der eurest sports&food GmbH, dem eigenen Stadioncaterer. Die Schüler*innen hatten die Chance direkt vor Ort Kontakte zu knüpfen, um sich zukünftig für Praktika oder eine Ausbildung in dem jeweili­gen Bereich zu bewerben.

Das anschließende Interview mit Enis Bytyqi, Mittelstürmer der 2. Mannschaft des SVWs, wurde von allen Beteiligten als sehr entspannt und vor allem interessant empfunden. Der junge Spieler beantwortete ausführlich die Fragen zu seinem Leben als Fußballer, aber auch zu seinen privaten Interessen. Nach einem Fotoshooting im Logenbereich ging es für Enis weiter zum Training und für die Jugendlichen ebenfalls zu einer sportlichen Aktivität. In der Werder-Halle in der Pauliner Marsch warteten bereits zwei Ausbilderinnen der Bre­mer Polizei, um mit den Teilnehmer*innen Elemente des Sporteignungstests durchzufüh­ren. Engagiert und motiviert beschlossen die Schüler*innen der Alwin-Lonke-Straße so er­folgreich ihren Besuch in der „Stadionschule“ des „Lernzentrum OstKurvenSaals“.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurven­Saal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von "Lernort Stadion" ist die Ro­bert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung för­dert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell. 

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Wir, das ist die 9c aus der Oberschule Ronzelenstraße, hatten die Ehre, zwei Tage (16. und 17. März 2016) lang im Weser-Stadion sein zu dürfen. Uns wurden viele neue, interessante Dinge über das Stadion selbst erzählt und wir haben viel über die verschiedenen Berufe, die es dort gibt, erfahren. Zunächst bekamen wir eine kleine Stadionführung, welche sehr informativ war. Anschließend haben wir nach einigen kleineren „Wups“ (das sind Warm-Ups) Interviewtechniken erarbeitet und ein Interview für den nächsten Tag vorbereitet. Am Schluss bekamen wir die Aufgabe, uns in kleinen Gruppen Werbungen anzuschauen. Wir sollten auf einer Skala von 1-10 unsere Einschätzung abgeben, wie rassistisch wir die Inhalte der gezeigten Bilder einsortieren würden.
Am nächsten Tag hatten wir zunächst eine Zivilcourageeinheit mit einem Polizeioberkomissar und schauten u.a. einen kleinen Film über Mobbing, bevor in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Die eine Gruppe führte erst ein Gespräch mit einem Koch des Weser-Stadions, während die anderen mehr über Ausbildungen im Öffentlichen Dienst erfuhren. Anschließend wurde dann getauscht. Alles wurde sehr informativ und abwechslungsreich dargestellt. Danach hatten wir dann unser großes Interview mit Werderprofi Leon Guwara. Abwechselnd stellten wir Fragen, die er sehr nett und ausführlich beantwortete. Anschließend wurden noch Fotos gemacht und wir bekamen sogar Autogrammkarten von ihm.

Diese zwei Tage im Weser-Stadion fanden wir sehr toll und danken allen, die uns dies ermöglicht haben. Wir durften viel Neues über das Stadion erfahren und haben außerdem viele Einblicke in die Berufe vor Ort bekommen.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von „Lernort Stadion“ ist die Robert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung fördert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell.

Ein Bericht von Maya Böttcher (Klasse 9c, Oberschule an der Ronzelenstraße, Bremen)

 

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Am 17. und 18. Februar 2016 hatte die Klasse 9A des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums das Glück ins Weser-Stadion zu fahren, um dort u.a. etwas über einige Berufe zu erfahren und um einen Fußballspieler aus dem Verein Werder Bremen zu interviewen. Hoffentlich haben einige die Chance genutzt und sich schon einige Ziel für die Zukunft gesetzt und wollen diese nun auch verfolgen.

Am ersten Tag des Besuchs der Klasse 9A, wurden sie herzlich von den Betreuern der „Stadionschule“ begrüßt. Nach dem Kennenlernen gab es eine Stadionführung, die ihnen eine andere Sicht des Weser-Stadions zeigte, als man sie von außen kennt.

Danach ging es auch schon weiter, indem sich die SchülerInnen für das Interview mit Melvyn Lorenzen vorbereiteten, welches am Tag darauf stattfinden sollte. Zu guter Letzt kam es dazu, dass die SchülerInnen sich eine eigene Meinung bilden sollten, indem sie Werbung kritisierten und auswerteten.

Am Donnerstag, den 18. Februar war es soweit: Die SchülerInnen waren ziemlich aufgeregt auf Melvyn Lorenzen zu treffen, aber vorher wurde die Klasse in jeweils drei Gruppen aufgeteilt und einige Firmen erzählten ihnen etwas über den Beruf, wie z.B. die Sparkasse Bremen. Außerdem lernten sie einige Dienstleistungen aus dem Öffentlichen Dienst kennen und einer der Köche des Weser-Stadions erzählte den SchülerInnen, was ein Koch alles zu tun hat bei Werder Bremen.

Dann war es soweit. Die Klasse 9A nahm den 21 Jahre alten Fußballspieler Melvyn Lorenzen freundlich im OstKurvenSaal des Fan-Projekts in Empfang und drei Schüler interviewten den Stürmer. Hauptsächlich ging es um seine Karriere, seine Mannschaft, seine Kindheit und um seine Fans.

Dann war der Tag auch schon vorbei und somit auch der Besuch der Klasse 9A an der Stadionschule. Einen Dank an alle, die all das ermöglichten.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von „Lernort Stadion“ ist die Robert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung fördert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell.

Ein Bericht von Melanie Kleinermann, Helin Hisir, Melinda Berisha und Michael Rek  (Klasse 9a, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium)

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Am 14. und 15. Oktober 2015 besuchten Jugendliche einer Werkschulklasse der Wilhelm-Wagenfeld-Schule aus Bremen-Huchting die letzte Runde der „Stadionschule“ in den Räumlichkeiten des Fan-Projekts in diesem Jahr. Ziel war es vor allem sich über Berufsfelder des Aus- und Fortbildungszentrums des Öffentlichen Dienstes in Bremen, der elko Werder&Security GmbH und über die Ausbildung zum Koch im VIP-Bereich des Stadions bei der food affairs GmbH zu informieren.

Bevor dies am zweiten Tag auf dem Programm stand, stellten eine Kollegin und ein Kollege des „Bielefelder Vereins für Demokratisches Handeln e.V.“ zunächst die vielen unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten bei einem Bundesligist vor. Im Anschluss daran, wurde intensiv über die Wirkung von Werbeanzeigen in einem Workshopblock zum Thema „Vorurteile und Diskriminierungsformen“ diskutiert. Dabei wurden Fragen behandelt, ob man heutzutage noch „Zigeunersoße“ sagen (und kaufen) darf oder ob die Bezeichnung „Eismohr“ diskriminierend ist. Darüber hinaus bereiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Interview mit dem Jungprofi Levent Ayçiçek vor, das sie ebenfalls am zweiten Tag im OstKurvenSaal des Fan-Projekts durchführten. Einige Berufsinformationen und Selfies mit einem Werder-Spieler später, wurden die Schülerinnen und Schüler zufrieden in ihre Herbstferien entlassen.

Insgesamt wurden in diesem Bewilligungszeitraum acht Stadionschulen im „Lernzentrum OstKurvensaal“ mit rund 130 Jugendlichen aus Bremen und Niedersachsen durchgeführt. Erstmalig beteiligte sich der „Bielefelder Verein für Demokratisches Handeln e.V.“ an dem Angebot und erweiterte dieses um zwei Workshopbereiche (Vorurteile/Diskriminierungsformen und Gewaltprävention), die neben einer Einheit zum Thema „Rechtsextremismus“ nun den Klassen offeriert werden können. Auch konnten sich 2015 zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler im Blindenfußball ausprobieren, die durch einen Mitarbeiter des CSR-Managements angeleitet wurden.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von "Lernort Stadion" ist die Robert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung fördert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell.

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Am 23. und 24. September 2015 besuchte die Klasse 9c der Oberschule Sebaldsbrück die „JuMixx-Stadionschule“ im OstKurvenSaal des Fan-Projekt Bremen. Die 23 Schüler*Innen der Oberschule sowie deren zwei begleitenden Lehrkräfte begannen den Mittwoch mit einem kurzen Aufwärmspiel um danach konzentriert an der Stadionführung teilnehmen zu können. Anschließend wurden in Kleingruppen verschiedene Interviewtechniken geübt, da am nächsten Tag der Profifußballer Oliver Hüsing zu Besuch kam. Am Nachmittag gab es einen Workshop über Rassismus und Vorurteile, den Referenten des „Bielefelder Vereins für Demokratisches Handeln e.V.“ begleiteten.

Der zweite Tag wurde draußen gestartet mit einem Warm-Up, bevor in den Nordlogen das Aus- und Fortbildungszentrum für den Öffentlichen Dienst, das RehaZentrum Bremen sowie die elko Werder&Security GmbH ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellten und die Schüler*innen erste Kontakte aufbauen konnten. Danach, als kleines Highlight der zwei Tage, kam Oliver Hüsing in den OstKurvenSaal um alle Fragen der Jugendlichen zu beantworten, Autogramme zu geben und natürlich auch Fotos zu machen. Besonders interessiert waren die Teilnehmer*Innen ob Oliver Hüsing seinen Müll trennt, wo sein Lieblingsort zum Schwimmen ist und auf welcher Konsole er FIFA spielt (Playstation). Eine weitere Frage der Interviewer*Innen ging um Rassismus und um die Integration des Profifußballers Ousman Manneh, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist. Seine Antwort zu Manneh „super integriert, das ist ein feiner Kerl“ kamen bei den Jugendlichen gut an. Als Abschluss der zwei Tage führte der Polizist Michael Galitschkin in der Werder Halle in der Pauliner Marsch Elemente des Sporteignungstest für die Ausbildung der Polizei durch.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von "Lernort Stadion" ist die Robert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung fördert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell.

Vanessa Maas

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Erstmalig nahmen am 22. und 23. April 2015 Schülerinnen und Schüler aus dem angrenzenden Niedersachsen an der „JuMixx-Stadionschule“ teil. Ihre Klassenlehrerin hatte im vergangenen Jahr einen Zeitungsartikel im Weser-Kurier über das Projekt gelesen und sich gleich bei Gesa Mann, der verantwortlichen Projektleiterin, mit ihrer Klasse angemeldet.

So kam es, dass sich an zwei Tagen im April rund 17 Jugendliche aus Nordenham auf den Weg machten, um im „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts u.a. mehr über Berufsfelder von Bremer Arbeitgebern kennenzulernen. „Leider bietet Nordenham nicht sehr viele Möglichkeiten für eine Ausbildung. Deshalb müssen die Schüler wahrscheinlich früher oder später in größeren Städten wie Bremen sich einen Arbeitsplatz suchen. Und die Stadionschule stellt ihnen da potenzielle Arbeitgeber vor“, wie die Klassenlehrerin immer wieder ihre hartnäckige Bewerbung begründete. In diesem Durchgang präsentierten sich den interessierten Nordenhamern das RehaZentrum Bremen, das Aus- und Fortbildungszentrum für den Öffentlichen Dienst in Bremen und die elko Werder&Security GmbH am zweiten Tag in den Logen des Stadions.

Doch zunächst hieß es am ersten Tag sich mit Hilfe einer Stadionführung im „Klassenzimmer“ der kommenden zwei Tagen zu orientieren. Bevor die Jugendlichen allgemein mehr über Berufsgruppen bei Werder Bremen und innerhalb des Weser-Stadions erfuhren, sowie einen Workshop zum Thema „Rechtsextremistische Symboliken, Codes und Lifestyle“ erhielten, wurden anhand eines Interviewleitfadens Fragen für eine Talkrunde mit Max Eggestein am nächsten Tag entwickelt. Dieser plauderte mit den Schülerinnen und Schülern in entspannter Runde über seine Hobbies, seine Vorbilder, sowie über seine private und berufliche Zukunftsplanung. 

Nach dem TreffeIMG 5620n mit dem Jungprofi, folgte zum Abschluss ein weiteres Highlight für die Klasse: gemeinsam mit Michael Arends vom CSR-Management, übten sich alle bei strahlendem Sonnenschein erstmalig im Blindenfußball. Eine Schülerin und ein Schüler erklärten sich zur vollständigen Blindheit bereit, das bedeutete, dass sie während der kompletten Sporteinheit eine verdunkelte Skibrille trugen und sich alleine, aber auch mit Unterstützung ihrer Mitschüler zurechtfinden mussten. Durch kleinere Übungen mit und ohne Rasselball wurden die Jugendlichen auf die Dunkelheit bzw. die verminderte Sehkraft (es gab auch Brillen mit verschiedenen Sehstärken) vorbereitet. Am Ende gab es ein Spiel fünf gegen fünf, wo sich auch der eine oder andere „professionelle“ Mannschaftskicker neu orientieren musste.

 

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Es wird finanziert durch die Bundesliga-Stiftung, die Werder Bremen-Stiftung und die Aktion Mensch.

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