user_mobilelogo

Qualisiegel

gefördert durch:

bremen

 

dfb

 

DFL Logo 174990 detailp

 

werder de logo main

 

logo aktionmensch

 

stiftung bundesliga

 

werdertutgut

 

TÜV Nord

 

EVZ DTP 4C D HD S klein 

Partner:

Logo Lernort Stadion

Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Wer nicht nach Sinsheim fährt, kann bei uns im OstKurvenSaal die erste Bundesliga-Begegnung der neuen Saison TSG 1899 Hoffenheim - Werder Bremen auf Großbildleinwand sehen. Der Eintritt ist frei und es besteht kein Verzehrzwang. Es stehen aber natürlich wohltemperierte Getränke und Snacks bereit. Wir öffnen den OKS eine Stunde vor Anpfiff. Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze!

 

 

Die Choreographie anlässlich des 15. Geburtstag der Ultragruppe Cercle d'Amis (CDA) hat heute ein unerwartetes Medienecho hervorgerufen. 

Das abgebildete Motiv soll laut Polizei eine „öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ darstellen. Dabei handelt es sich um das Logo, welches sich die Cercle d'Amis vor 15 Jahren unter dem Eindruck einer Fanszene gegeben haben, in der rassistische und homophobe Sprechchöre noch an der Tagesordnung und Neonazis fester Bestandteil der Ostkurve waren. Das Logo steht sinnbildlich für das Engagement der Gruppe gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie. In den 15 Jahren ihres Bestehens haben sich die CDA zudem nie als gewaltgeneigte Gruppe gezeigt. Vor diesem Hintergrund sind wir - das Fan-Projekt Bremen – irritiert über das eingeleitete Strafverfahren und die mediale Dramatisierung der Choreographie als gewaltverherrlichend. Die Genehmigung der Fan-Aktion durch Werder Bremen war auch aus unserer Sicht völlig richtig. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, wie man in dem Motiv der Choreographie – welches im Übrigen bereits einmal im Jahr 2004 als Choreographie gezeigt wurde und auch sonst kontinuierlich im Stadion durch eine Schwenkfahne präsent ist – ernsthaft eine Aufforderung zu Straftaten erkennen kann. Den Verantwortlichen des SV Werder ist dafür zu danken, dass sie einmal mehr so besonnen und differenziert agiert und die antidiskriminierende Haltung seiner Fans unterstützt haben. 
Das Fan-Projekt Bremen hofft, dass das Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten von der Staatsanwaltschaft rasch eingestellt werden wird. Ebenfalls bleibt zu hoffen, dass über die Einstellung des Verfahrens in gleichem Umfang und mit kritischer Distanz zur Meinung der Polizei berichtet werden würde. Bremen, 19. Mai 2017

 
Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fan-Projekt Bremen e.V.
 

 

börse1.jpg

Infos vom Organisator:

Am 14.Mai 2017 findet im Ostkurvensaal des Bremer Weser-Stadions die 9. Bremer Fußball-Sammler-Börse statt.

Von 10:00 bis 15:00 Uhr werden alte Trikots, Autogrammkarten, Programme, Sammelbilder, Pins, Schals, Plakate, Nadeln, Bücher ,Eintrittskarten und viele andere Fußballartikel von Sammlern präsentiert und angeboten. Dann wird im Sammlerparadies OKS wieder gefachsimpelt, an- und verkauft, getauscht und geklönt.Vielleicht wird danach das ein oder andere grün- weiße Sammlerherz höher schlagen, denn Sammlerobjekte rund um unseren SV Werder Bremen werden natürlich vorwiegend gehandelt.

Der ehemalige Werder Profi und Nationalspieler ULI BOROWKA steht während der Börse für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Die Bremer Fußball-Sammler-Börse ist mittlerweile ein fester Termin für viele Sammler aus ganz Norddeutschland. Ein Treffpunkt, wo sich Fußballkultur, Vereinsgeschichte(n) und Flohmarktsatmosphäre vermischen.Jedes Jahr wird die Börse von immer mehr Ausstellern und Sammlern besucht. Die schöne Atmosphäre im und vor dem Ostkurvensaal hat sich rumgesprochen.                                                                                                                                   Die gesamte Veranstaltung wird ehrenamtlich von Idealisten organisiert, denen der Spaß am Sammeln und der Austausch mit Gleichgesinnten am Herzen liegt.                                                                                                                                                                                                                                   Die Standgebühr geht komplett an das Fan-Projekt Bremen, das die Veranstaltung unterstützt und die Theke im Ostkurvensaal betreiben wird.

 

Um die Sicherheit rund um Fußballspiele weiter zu verbessern, wurde bereits 1993 das Nationale Konzept Sport und Sicherheit entwickelt und seit dem fort-geschrieben. Basis dieses Konzepts ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Institutionen und Partnern. Der intensive Dialog zu allen Fangruppen des Bezugsvereins, die Teilnahme an Heim- und Auswärtsspielen, das Schaffen von regelmäßigen Veranstaltungen und Beratungs- und Unterstützungsangeboten gehen dabei unter anderem als Aufgaben der Fanprojekte her-vor.

Umso verstörender ist es für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) daher, dass die Ermittlungsbehörden in Sachsen über mindestens zwei Jahre lang einen Mitarbeiter des Fanprojekt Leipzig als Beschuldigten in einem Ermittlungsverfahren nach Paragraph §129 StGB geführt haben: Bildung einer kriminellen Vereinigung! Ihm wird vorgeworfen, zu unter Verdacht stehenden Fans regelmäßig Kontakt gehabt zu haben, mit ihnen Auswärtsspiele besucht und sie rechtlich beraten zu haben. Kurzum, er hat die konzeptionell geforderte Fanprojektarbeit professionell umgesetzt. Die Kriminalisierung des Kollegen wirkt sich dabei nicht nur auf seinen Arbeitsbereich aus, sondern macht ihn auch persönlich betroffen.

Die BAG ist schockiert über das Ausmaß der Ermittlungen und damit auch über das Ausmaß des Misstrauens gegenüber der Arbeit der Fanprojekte.

Mit der Aufnahme der Ermittlungen gegen unseren Kollegen wurde eine Grenze überschritten! Fanprojektarbeit in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und wird von Vereinen, Verbänden, Fans und Polizei regelmäßig gelobt und deren Erhalt und Ausbau gefordert. MitarbeiterInnen einer solchen Einrichtung zu observieren, ihre Telekommunikation zu überwachen und Bewegungsprofile anzulegen hat nichts mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu tun und hat das Potenzial, die Erfolgsgeschichte der Fanprojekte bundesweit nachhaltig zu schädigen. Es besteht die Gefahr des Vertrauensverlustes zwischen Fans und Fanprojekten und damit die Ablehnung unserer sozialpädagogischen Angebote. Daran kann niemand ein Interesse haben.

Fanprojektarbeit funktioniert nur, wenn alle beteiligten Institutionen und Organisationen der Wert und die sensiblen Umstände der Arbeit bewusst sind.

Die BAG fordert eine lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes, um auch weiterhin vertrauensvoll und respektvoll miteinander zu arbeiten, die Rehabilitation des Kollegen und des Fanprojekt Leipzig zu erreichen und zu verhindern, dass sich solch eine Grenzüberschreitung wiederholt.

Sophia Gerschel/ Christian Helbich

BAG SprecherIn

 

 

Kickerturnier

Auf dem Turnier wird es auch Kickertische für Rollis geben! Meldet euch an!

 

 

Das Fan-Projekt Bremen kritisiert die Aussagen von Innensenator Mäurer am vergangenen Freitag, dass man sich einen Angriff der Werder-Ultras auf Leipziger Fans vorstellen könne und die Polizei andere Aufgaben habe, als sich "mit diesen Durchgeknallten zu beschäftigen".

Wir danken der Bremer Fanszene, dass sie im Gegensatz zum Innensenator erwartungsgemäß besonnen geblieben ist. Angesichts der öffentlichen Äußerungen der Bremer Ultraszene, ihres Verhaltens im Hinspiel sowie der einhelligen Einschätzungen von Polizei, Verein und Fan-Projekt war mit keiner zugespitzten Gefährdungslage zu rechnen. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, warum der Innensenator die Ultraszene pauschal kriminalisiert und beleidigt.

Die Polizei hatte im Vorfeld entschieden, die Leipziger Fans vor und nach dem Spiel an der Heimkurve vorbeizuführen und auf die sonst übliche strikte Fantrennung zu verzichten. Im Zusammenhang mit den Äußerungen des Innensenators ist bei vielen Fans der falsche Eindruck entstanden, Ausschreitungen sollten gezielt provoziert werden. Erst die unverantwortlichen Äußerungen von Ulrich Mäurer haben somit ein gewisses Eskalationspotential verursacht.

 

Der Vorstand des Fan-Projekt Bremen e. V.

 

 

 

2017-01-29SVW-FCB.jpg                       2017-01-29SVW-FCBEldin.jpg

Am Tag nach der Bundesligabegegnung zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München trafen sich 16 U-18-Fahrer aus München mit 14 Bremer Fans beim SoccerKing in Bremen-Habenhausen zu einer sportlichen Fanbegegnung. Das Treffen wurde von den Kollegen des Fanprojekt München sowie dem Mitarbeiter des Bremer Fan-Projekts, Jens Höhn, begleitet. In wechselnden Konstellationen wurden insgesamt vier Spiele ausgetragen. Dabei zeigten sich die Bremer Jugendlichen mit vier torreichen Siegen in ausgezeichneter Form. Viel wichtiger als die Ergebnisse auf dem Kunstrasenfeld war jedoch die Tatsache, dass sich alle Teams in den Begegnungen überaus fair und respektvoll verhalten haben und es zu keinerlei gegenseitiger Anfeindungen kam. So konnten alle gemeinsam in entspannter Atmosphäre die schönen Spiele und toll herausgespielten Tore bestaunen.

 

Seit der WM 2006 spannt sich ein gesellschaftliches Netz um den Fußball: Nationalspieler gründen Stiftungen, Bundesligaklubs bauen Sozialabteilungen auf, Ultras sind politisch aktiv. Handelt es sich um nachhaltiges Engagement oder scheinheilige Imagepflege? Der Berliner Journalist und Autor Ronny Blaschke will in seinem neuen Buch "Gesellschaftsspielchen" Orientierung geben, zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei. Darin porträtiert er Spieler, Aktivisten und Funktionäre, die das ganze Geschäftsgeflecht sozial ausrichten wollen. Ein großes Kapitel ist dem sozialen Engagement des SV Werder gewidmet.
 
Ronny Blaschke stellt "Gesellschaftsspielchen" am Donnerstag, den 9. Februar um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Weser-Stadions in Bremen vor.
 
 Veranstalter sind das Fan-Projekt Bremen und die Heinrich-Böll-Stiftung.
 
 

Beliebte Beiträge