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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Hallo U-18-Fahrer*innen,

bei den Downloads auf der rechten Seite findet Ihr den Anmeldezettel für die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Köln.

Wir wünschen Euch viel Spass

 

Wie bei jedem Spiel des SV Werder Bremen war auch das Bremer Fan-Projekt am vergangenen Sonntag in Berlin im Einsatz. 


Schon bei der Ankunft der Busse der aktiven Bremer Fanszene in Berlin wurde schnell deutlich, was die Fans hier heute erwarten würde. Die anwesenden Polizeibeamten machten deutlich, dass es heute „in ihrem Berlin keinen Kindergarten" geben würde. So bekam schon auf dem Weg zum Olympiastadion die erste Person wegen „Wildpinkelns" ein Hausverbot für das Olympiastadion von der Berliner Polizei ausgesprochen. Die bereits bezahlte Eintrittskarte 
verlor ihre Gültigkeit.

Etwa 10 Minuten vor dem Anpfiff im Berliner Olympiastadion, wurden wir darauf aufmerksam, dass sich im unteren rechten Teil des Gästeblocks offensichtlich eine etwa zehn-köpfige Gruppe mit Sturmhauben bereit machte, um Pyrotechnik zu zünden. Eine Polizeieinheit bezog daraufhin Stellung im Innenraum sowie im Umlauf des Stadions, um das Abbrennen von Pyrotechnik 
zu dokumentieren.

Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit bekamen wir mit, dass es in dem Bereich, in dem zuvor Pyrotechnik gezündet wurde, zu einer Rangelei zwischen Fans und Ordnern kam. Bis wir in dem entsprechenden Bereich ankamen, war die Situation allerdings bereits wieder aufgelöst und beruhigt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm das Fan-Projekt Bremen, gemeinsam mit dem Fan-Beauftragten des SV Werder Bremen, Kontakt mit dem zuständigen Einsatzleiter auf. In diesem Gespräch wurde deutlich, dass die Berliner Polizei in Bezug auf Pyrotechnik eine „Null-Toleranz-Schiene" verfolgt und sich für die Nachspielzeit bereit machen würde, mutmaßlich identifizierte Personen in Gewahrsam zu nehmen. Die in der Regel praktizierte Vorgehensweise, im Nachhinein über die Bremer Szenekundigen Beamten eine Identifikation der verdächtigten Pyrozünder vorzunehmen, wurde in diesem Gespräch deutlich vom Einsatzleiter abgelehnt. Nach unserer Einschätzung hätte die von uns vorgeschlagene Maßnahme, welche an anderen Standorten üblich ist, die später entstandene Eskalation eingedämmt oder - im besten Fall - sogar verhindert. Stattdessen sprach der Einsatzleiter von einem „kurzen invasiven Eingriff", welcher aus seiner Perspektive unumgänglich schien.

Nach diesem Gespräch erreichte uns die Nachricht, dass es in der Halbzeit bereits zu einzelnen Festnahmen vermeintlich identifizierter 
Personen gekommen war. Die Polizei hatte Personen auf dem Weg zum Getränkeeinkauf oder dem Toilettengang aufgegriffen und in Gewahrsam 
genommen. Aufgrund dieser Informationen begaben wir uns zu der nahegelegenen Stadionwache, um uns nach dem Zustand der festgenommenen 
Personen zu erkundigen. Nach etwa einer halben Stunde erhielten wir die Information, dass diese Personen nach einer Erkennungsdienstlichen 
Behandlung vorrausichtlich wieder gehen dürften.

Kurz vor Ende des Spiels konnten die Mitarbeiter des Fan-Projekts Bremen dann im Umlauf des Gästebereiches feststellen, dass sich die Berliner Polizei auf ihren angekündigten „kurzen invasiven Eingriff", vermummt und behelmt, vorbereitete.

Nachdem ein Großteil der Stadionbesucher*innen das Stadion verlassen hatte, machte sich ein Teil der Bremer Ultraszene auf den Weg in Richtung Ausgang. Dort kam es dann direkt zu dem „Zugriff" der Polizei. 
Das Fan-Projekt beobachtete, dass die Polizei mit aller Härte versuchte, Personen aus der Gruppe zu entfernen. Das führte zu einer weitläufigen 
Eskalation über den Kassenvorplatz des Olympiastadions. Aus der Bremer Fanszene konnten wir kaum Gegenwehr wahrnehmen, eher abwehrende Haltung bis hin zu Passivität beobachten. Allerdings wurden wir mehrfach Zeugen von unangebrachten Provokationen und Aussagen einzelner 
Berliner Polizeibeamter. So wurde unter anderem von einem Polizisten „Dit ist Berlin Du linke Fotze!", „Komm doch her, wenn du dich traust" 
und „Rauf jetzt, Männer!" gerufen. Etwa fünf Personen aus der Gruppe wurden in Gewahrsam genommen, dabei sah man immer wieder, wie ihnen schmerzhaft Augen, Mund und Nase zugehalten wurde.

Als der zweite Teil der Bremer Fanszene dann das Stadion verlassen wollte, wurde schnell klar, dass auch hier der Fokus der Polizei darauf lag,
Personen aus der Gruppe heraus zu ziehen. Hier kam es dann vor dem Eingang des Stadions immer wieder zu vereinzelten Zugriffsversuchen, 
gegen die sich etwas vehementer gewehrt wurde.
Wir waren Zeugen davon, wie Berliner Polizist*innen immer wieder in die äußeren Reihen der Gruppe hineinboxten, traten und Kopfnüsse mit ihren 
Helmen austeilten. Die Gruppe wurde von allen Seiten bedrängt, so dass sich eine unübersichtliche und aufgeladene Situation entwickelte. Als 
die ersten Personen der zweiten Gruppe in Gewahrsam waren und abgeführt wurden, kam es auch hier immer wieder zu schikanierenden und gänzlich unprofessionellen Beleidigungen seitens der Beamten und Beamtinnen. Die Bezeichnung „Du linke Fotze" fiel erneut, auch "Hurensöhne" und "Selber Schuld" war zu vernehmen. Eine junge Frau, welche gerade auf schmerzhafte Weise abgeführt wurde, bekam von einem Polizisten eindringlich gesagt, dass sie jetzt „von der Berliner Polizei benehmen beigebracht" werden würde. Überall standen aufgebrachte Fans, die sich lautstark über das offensichtlich zu harte Vorgehen der Polizei empörten und die Situation filmten. Insgesamt wurden an diesem Nachmittag ca. 30 Personen der Bremer Fanszene über mehrere Stunden in Gewahrsam genommen, die uns im Nachhinein davon berichteten, auch während der Festnahme schikaniert worden zu sein. 

Die Erkennungsdienstlichen Maßnahmen dauerten bis 22.30 Uhr an. In Gesprächen mit einigen Beteiligten der zweiten Gruppe wurde uns 
gegenüber immer wieder die Verwunderung über diese Polizeiaktion kundgetan, weil sich diese nicht verantwortlich für die Pyrotechnik sowie die Auseinandersetzung im Stadion sahen.

Das Fan-Projekt Bremen fordert eine Aufklärung der Vorkommnisse und hofft auf eine differenzierte Berichterstattung, welche die Fans nicht pauschal als Gewalttäter verurteilt und die eskalative Rolle der Berliner Polizei kritisch unter die Lupe nimmt.

 

 

Zwischen dem DFB und verschiedenen Fangruppen gab es zuletzt immer wieder deutliche Meinungsverschiedenheiten. Warum diese schwer zu lösen sind, erklärt Manfred Rutkowski vom Fan-Projekt Bremen.

Aus den Fankurven schlug dem DFB zuletzt einiger Unmut entgegen. (nordphoto)

Manfred Rutkowski redet nicht lange drum herum. „Die Situation ist angespannt“, sagt der Diplom-Pädagoge vom Fan-Projekt Bremen. Die Auseinandersetzung zwischen der Ultra-Szene und dem DFB sowie der DFL ist nicht neu, im Moment erscheint die Stimmung jedoch noch ein wenig gereizter. Auch am vergangenen Wochenende waren in den Stadien wieder reihenweise Banner zu sehen, mit den Worten „Fick dich, DFB“ wurde gegen Deutschlands höchstes Fußball-Organ protestiert. Einige Werder-Fans drückten in Sinsheim ebenfalls ihren Unmut aus. Es geht um Kommerzialisierung, Pyrotechnik oder Kollektivstrafen – und eigentlich geht es noch um mehr: um Akzeptanz und Respekt.

Zuletzt hatte der DFB signalisiert, mit Ultras ins Gespräch kommen zu wollen, um Probleme zu lösen. Ein Alibi-Versprechen, um Druck aus der Lage zu nehmen? „Die Szene ist da skeptischer als ich“, sagt Rutkowski. „Was sie nicht vergessen hat, ist, dass es eine AG-Fankultur schon gegeben hat. Dort haben sich Vertreter der Gruppen letztlich frustriert zurückgezogen, weil sich der DFB nicht bewegt hat.“ So habe es meist Forderungen gegeben, jedoch kaum ein Entgegenkommen. Rutkowski verweist beispielsweise auf die Freitagabend-Partien, bei denen es ursprünglich keine weiten Fahrtwege für Fans hatte geben sollen. „Das hat genau eine Saison gehalten.“

Eine gewisse Zurückhaltung ist also vorhanden. „Im Moment ist es eine Ankündigung des DFB, die auch von der Szene registriert und diskutiert wird“, erklärt Manfred Rutkowski. „Es gibt aber eben nicht DIE eine Meinung, dafür ist die Szene viel zu heterogen.“ Heißt: Nur weil eine Ultra-Gruppierung etwas gut oder schlecht findet, müssen alle anderen das noch lange nicht tun. Ein Konsens, sowohl vereinsintern als auch klubübergreifend ist daher fast ein Ding der Unmöglichkeit. Nur die wenigsten Gruppen verfügen zudem über eine hierarchische Ordnung, ein Stellvertreter spricht in den seltensten Fällen für seine Kollegen. So weit, so kompliziert. „Die ganze Sache ist daher nicht unmöglich, aber schwierig“, glaubt auch Manfred Rutkowski.

Werder und die Fans: Ein vorbildliches Verhältnis

Immerhin: In seinen 30 Jahren in Bremen hat er erlebt, wie es funktionieren kann. „Das Verhältnis zum Verein ist gut“, hebt Rutkowski hervor. „Werder hatte immer eine eindeutige Position und klare Ansagen – aber es gab stets einen Dialog.“ So habe Werder auch nie pauschal Ultras kritisiert, sondern erst einmal zugehört, was die Beteiligten sagen. Doch diese Beziehung wuchs eben über Jahre. Dennoch empfiehlt er mit Blick auf den DFB: „Als Fan-Projekt-Mitarbeiter sage ich, dass jedes Gesprächsangebot angenommen werden muss. Wenn man von vornherein etwas ablehnt, dann kann ich auch nichts verändern.“

Redebedarf gibt es auch beim Thema Pyrotechnik. „Gerade für viele jugendliche Fußballfans ist Pyro das Ding“, hat Rutkowski beobachtet. „Natürlich wissen sie, dass es gefährlich ist und sie ein Risiko eingehen. Sie würden es aber nie in Verbindung mit Gewalt bringen. Wir reden da über das Abbrennen von Fackeln oder Ähnlichem – und nicht über das Werfen wie in Rostock, das ist ein No-Go.“ Denn gefährden, das wolle niemand, ist sich Rutkowski sicher. „Das sind keine Hasardeure, es geht um Machtspielchen. Fußball wird für Zuschauer immer mehr reglementiert, es gibt zudem viele Kontrollen. Der Block ist dann ein wenig das ,letzte Stückchen Freiheit‘. Sie sagen sich: An diesem Punkt machen wir noch einmal, was wir wollen.“                                                                                                                                                                                                                                                                    Malte Bürger/Weser Kurier vom 23.08.2017

 

 

 

Die Choreographie anlässlich des 15. Geburtstag der Ultragruppe Cercle d'Amis (CDA) hat heute ein unerwartetes Medienecho hervorgerufen. 

Das abgebildete Motiv soll laut Polizei eine „öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ darstellen. Dabei handelt es sich um das Logo, welches sich die Cercle d'Amis vor 15 Jahren unter dem Eindruck einer Fanszene gegeben haben, in der rassistische und homophobe Sprechchöre noch an der Tagesordnung und Neonazis fester Bestandteil der Ostkurve waren. Das Logo steht sinnbildlich für das Engagement der Gruppe gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie. In den 15 Jahren ihres Bestehens haben sich die CDA zudem nie als gewaltgeneigte Gruppe gezeigt. Vor diesem Hintergrund sind wir - das Fan-Projekt Bremen – irritiert über das eingeleitete Strafverfahren und die mediale Dramatisierung der Choreographie als gewaltverherrlichend. Die Genehmigung der Fan-Aktion durch Werder Bremen war auch aus unserer Sicht völlig richtig. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, wie man in dem Motiv der Choreographie – welches im Übrigen bereits einmal im Jahr 2004 als Choreographie gezeigt wurde und auch sonst kontinuierlich im Stadion durch eine Schwenkfahne präsent ist – ernsthaft eine Aufforderung zu Straftaten erkennen kann. Den Verantwortlichen des SV Werder ist dafür zu danken, dass sie einmal mehr so besonnen und differenziert agiert und die antidiskriminierende Haltung seiner Fans unterstützt haben. 
Das Fan-Projekt Bremen hofft, dass das Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten von der Staatsanwaltschaft rasch eingestellt werden wird. Ebenfalls bleibt zu hoffen, dass über die Einstellung des Verfahrens in gleichem Umfang und mit kritischer Distanz zur Meinung der Polizei berichtet werden würde. Bremen, 19. Mai 2017

 
Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fan-Projekt Bremen e.V.
 

 

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Infos vom Organisator:

Am 14.Mai 2017 findet im Ostkurvensaal des Bremer Weser-Stadions die 9. Bremer Fußball-Sammler-Börse statt.

Von 10:00 bis 15:00 Uhr werden alte Trikots, Autogrammkarten, Programme, Sammelbilder, Pins, Schals, Plakate, Nadeln, Bücher ,Eintrittskarten und viele andere Fußballartikel von Sammlern präsentiert und angeboten. Dann wird im Sammlerparadies OKS wieder gefachsimpelt, an- und verkauft, getauscht und geklönt.Vielleicht wird danach das ein oder andere grün- weiße Sammlerherz höher schlagen, denn Sammlerobjekte rund um unseren SV Werder Bremen werden natürlich vorwiegend gehandelt.

Der ehemalige Werder Profi und Nationalspieler ULI BOROWKA steht während der Börse für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Die Bremer Fußball-Sammler-Börse ist mittlerweile ein fester Termin für viele Sammler aus ganz Norddeutschland. Ein Treffpunkt, wo sich Fußballkultur, Vereinsgeschichte(n) und Flohmarktsatmosphäre vermischen.Jedes Jahr wird die Börse von immer mehr Ausstellern und Sammlern besucht. Die schöne Atmosphäre im und vor dem Ostkurvensaal hat sich rumgesprochen.                                                                                                                                   Die gesamte Veranstaltung wird ehrenamtlich von Idealisten organisiert, denen der Spaß am Sammeln und der Austausch mit Gleichgesinnten am Herzen liegt.                                                                                                                                                                                                                                   Die Standgebühr geht komplett an das Fan-Projekt Bremen, das die Veranstaltung unterstützt und die Theke im Ostkurvensaal betreiben wird.

 

Um die Sicherheit rund um Fußballspiele weiter zu verbessern, wurde bereits 1993 das Nationale Konzept Sport und Sicherheit entwickelt und seit dem fort-geschrieben. Basis dieses Konzepts ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Institutionen und Partnern. Der intensive Dialog zu allen Fangruppen des Bezugsvereins, die Teilnahme an Heim- und Auswärtsspielen, das Schaffen von regelmäßigen Veranstaltungen und Beratungs- und Unterstützungsangeboten gehen dabei unter anderem als Aufgaben der Fanprojekte her-vor.

Umso verstörender ist es für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) daher, dass die Ermittlungsbehörden in Sachsen über mindestens zwei Jahre lang einen Mitarbeiter des Fanprojekt Leipzig als Beschuldigten in einem Ermittlungsverfahren nach Paragraph §129 StGB geführt haben: Bildung einer kriminellen Vereinigung! Ihm wird vorgeworfen, zu unter Verdacht stehenden Fans regelmäßig Kontakt gehabt zu haben, mit ihnen Auswärtsspiele besucht und sie rechtlich beraten zu haben. Kurzum, er hat die konzeptionell geforderte Fanprojektarbeit professionell umgesetzt. Die Kriminalisierung des Kollegen wirkt sich dabei nicht nur auf seinen Arbeitsbereich aus, sondern macht ihn auch persönlich betroffen.

Die BAG ist schockiert über das Ausmaß der Ermittlungen und damit auch über das Ausmaß des Misstrauens gegenüber der Arbeit der Fanprojekte.

Mit der Aufnahme der Ermittlungen gegen unseren Kollegen wurde eine Grenze überschritten! Fanprojektarbeit in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und wird von Vereinen, Verbänden, Fans und Polizei regelmäßig gelobt und deren Erhalt und Ausbau gefordert. MitarbeiterInnen einer solchen Einrichtung zu observieren, ihre Telekommunikation zu überwachen und Bewegungsprofile anzulegen hat nichts mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu tun und hat das Potenzial, die Erfolgsgeschichte der Fanprojekte bundesweit nachhaltig zu schädigen. Es besteht die Gefahr des Vertrauensverlustes zwischen Fans und Fanprojekten und damit die Ablehnung unserer sozialpädagogischen Angebote. Daran kann niemand ein Interesse haben.

Fanprojektarbeit funktioniert nur, wenn alle beteiligten Institutionen und Organisationen der Wert und die sensiblen Umstände der Arbeit bewusst sind.

Die BAG fordert eine lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes, um auch weiterhin vertrauensvoll und respektvoll miteinander zu arbeiten, die Rehabilitation des Kollegen und des Fanprojekt Leipzig zu erreichen und zu verhindern, dass sich solch eine Grenzüberschreitung wiederholt.

Sophia Gerschel/ Christian Helbich

BAG SprecherIn

 

 

Kickerturnier

Auf dem Turnier wird es auch Kickertische für Rollis geben! Meldet euch an!

 

 

Das Fan-Projekt Bremen kritisiert die Aussagen von Innensenator Mäurer am vergangenen Freitag, dass man sich einen Angriff der Werder-Ultras auf Leipziger Fans vorstellen könne und die Polizei andere Aufgaben habe, als sich "mit diesen Durchgeknallten zu beschäftigen".

Wir danken der Bremer Fanszene, dass sie im Gegensatz zum Innensenator erwartungsgemäß besonnen geblieben ist. Angesichts der öffentlichen Äußerungen der Bremer Ultraszene, ihres Verhaltens im Hinspiel sowie der einhelligen Einschätzungen von Polizei, Verein und Fan-Projekt war mit keiner zugespitzten Gefährdungslage zu rechnen. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, warum der Innensenator die Ultraszene pauschal kriminalisiert und beleidigt.

Die Polizei hatte im Vorfeld entschieden, die Leipziger Fans vor und nach dem Spiel an der Heimkurve vorbeizuführen und auf die sonst übliche strikte Fantrennung zu verzichten. Im Zusammenhang mit den Äußerungen des Innensenators ist bei vielen Fans der falsche Eindruck entstanden, Ausschreitungen sollten gezielt provoziert werden. Erst die unverantwortlichen Äußerungen von Ulrich Mäurer haben somit ein gewisses Eskalationspotential verursacht.

 

Der Vorstand des Fan-Projekt Bremen e. V.

 

 

 

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