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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

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Am Tag nach der Bundesligabegegnung zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München trafen sich 16 U-18-Fahrer aus München mit 14 Bremer Fans beim SoccerKing in Bremen-Habenhausen zu einer sportlichen Fanbegegnung. Das Treffen wurde von den Kollegen des Fanprojekt München sowie dem Mitarbeiter des Bremer Fan-Projekts, Jens Höhn, begleitet. In wechselnden Konstellationen wurden insgesamt vier Spiele ausgetragen. Dabei zeigten sich die Bremer Jugendlichen mit vier torreichen Siegen in ausgezeichneter Form. Viel wichtiger als die Ergebnisse auf dem Kunstrasenfeld war jedoch die Tatsache, dass sich alle Teams in den Begegnungen überaus fair und respektvoll verhalten haben und es zu keinerlei gegenseitiger Anfeindungen kam. So konnten alle gemeinsam in entspannter Atmosphäre die schönen Spiele und toll herausgespielten Tore bestaunen.

 

Seit der WM 2006 spannt sich ein gesellschaftliches Netz um den Fußball: Nationalspieler gründen Stiftungen, Bundesligaklubs bauen Sozialabteilungen auf, Ultras sind politisch aktiv. Handelt es sich um nachhaltiges Engagement oder scheinheilige Imagepflege? Der Berliner Journalist und Autor Ronny Blaschke will in seinem neuen Buch "Gesellschaftsspielchen" Orientierung geben, zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei. Darin porträtiert er Spieler, Aktivisten und Funktionäre, die das ganze Geschäftsgeflecht sozial ausrichten wollen. Ein großes Kapitel ist dem sozialen Engagement des SV Werder gewidmet.
 
Ronny Blaschke stellt "Gesellschaftsspielchen" am Donnerstag, den 9. Februar um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Weser-Stadions in Bremen vor.
 
 Veranstalter sind das Fan-Projekt Bremen und die Heinrich-Böll-Stiftung.
 
 
Am 22.11. besuchte unserere Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Anja Stahmann, gemeinsam mit ihrem Staatsrat Jan Fries das Fan-Projekt Bremen.
Der erste und der zweite Vorsitzende des Vereins begrüßten die Senatorin und ihren Staatsrat und informierten die Gäste über die Situation im Fan-Projekt Bremen e.V..
Anschließend berichteten die Mitarbeiterin Susanne Franzmayer, sowie die Mitarbeiter Daniel Behm und Manfred Rutkowski über die Arbeitsschwerpunkte der Projektarbeit sowie die Planungen für das Jahr 2017:
Besonderer Schwerpunkt der Ausführungen waren bei diesem Treffen die besonderen Angebote für junge Flüchlinge sowie eine Veranstaltung für geflüchtete Mädchen mit dem Titel "Ortswechsel Ostkurve".
Aber auch an der allgemeinen Stimmung in der Bremer Fan- und Ultraszene zeigte die Senatorin und ihr Staatsrat sich sehr interessiert ebenso wie über die Veranstaltungen und die Nutzung des OstKurvenSaals.
 
 

Im Rahmen einer Schulpartnerschaft zwischen der Fachoberschule Blumenthal und der Orlando Secondary School in Soweto/Johannesburg besucht der Mitarbeiter des Fan-Projekt Bremen e.V., Manfred Rut­kowski, zur Zeit das Learning Center der Orlando Pirates.

Da auch in Bremen seit dem Jahr 2009 außerschulische Bildungsarbeit im „Lernzentrum OstKur­venSaal" angeboten wird, bietet dieser Besuch eine willkommene Gelegenheit des fachlichen Austauschs. In Soweto hat man 2012 begonnen, ein Lernzentrum nach Vorbild der englischen „Study support Center" zu etablieren. Unterstützt und gesponsert von Firmen der IT-Branche bietet das Lernzentrum überwiegend Computerkurse für Schülerinnen und Schüler, sowie Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen in diesem Bereich an. Inzwischen haben fast 5000 TeilnehmerInnen die Angebote des Lernzentrums in Anspruch genommen.

Diese TeilnehmerInnenzahlen werden auch vom „Lernzentrum OstKurvenSaal" erreicht, allerdings liegt der Fokus der Angebote in Bremen bei der Themen Antidiskriminierung, Inklusion sowie der Berufsorientierung in der Stadionschule. Nach einer inhaltlichen Einführung in die Arbeit des Lern­zentrums durch dessen Leiter, Jude Capel, wurden die fachlichen Gemeinsamkeiten und Unter­schiede der Arbeit in Bremen und Soweto erörtert.

Am Nachmittag wurden die BesucherInnen aus Deutschland Teil einer Unterrichtseinheit, bei der den Schülerinnen und Schülern Fragen zu Deutschland gestellt, die sie mit Hilfe der Computer zu beantworten versuchten. Da war der fachliche Rat der Gäste aus Deutschland natürlich gerne ge­sehen.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste aus Deutschland von der technischen Ausstattung des Lern­zentrums, das neben mehr als 50 Computerarbeitsplätzen auch über ein Whiteboard, Beamer und Internetzugang verfügt. Manfred Rutkowski: „Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Eifer und Engagement die Schülerinnen und Schüler bei der Sache waren. Auch zu uns Gästen war der Kontakt schnell her­gestellt, sodass wir einen arbeitsreichen Nachmittag gemeinsam erlebt haben."

Auf dem weiteren Besuchsprogramm der deutschen Reisegruppe stehen Schulbesuche, Hospita­tionen im Rahmen der Lehrkräfteausbildung sowie Diskussionen zur aktuellen bildungspolitischen Situation in Südafrika. Leider konnte der Besuch eines Ligaspiels der Orlando Pirates aus Termin­gründen nicht realisiert werden. Manfred Rutkowski: „Das ist wirklich schade, da ich doch gerne einen Vergleich zur Situation in deutschen Stadien gezogen hätte."

Diese Reise dient in erster Linie zu Vorbereitung eines Besuchs von Schülerinnen und Schülern aus Soweto in Blumenthal im Frühjahr 2017, bei dem ein Besuch im „Lernzentrum OstKurvenSaal" natürlich fest auf dem Programm steht. Manfred Rutkowski: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir unseren Gästen ein aufregendes Programm präsentieren können. Wenn die geplanten Termine realisiert werden können, steht dann natürlich ein Besuch eines Spiels von Werder Bremen, und, wenn alles klappt, sogar der Besuch des Pokalfinales in Berlin auf dem Programm."

 

 

Vertreter aller zwölf Lernorte des Netzwerks "Lernort Stadion" haben sich vom 26. bis 28. September 2016 in Bremen zusammen fortgebildet. Auf der fünften „Methodenwerkstatt" beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit den Themen Inklusion, Exklusion und Traumapädagogik und arbeiteten an Zukunftsstrategien für das Netzwerk. Sportlicher Höhepunkt der drei Tage: Eine Rollstuhl-Rugby-Einheit mit den Paderborner Ahorn-Panthern.

Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen, begrüßte die Lernort Stadion-Vertreter*innen persönlich im Bremer „Lernzentrum OstKurvenSaal" zur dreitägigen Methodenwerkstatt. Er lobte die Bildungsarbeit der Standorte, betonte die Bedeutung von Engagement im Profifußball und wünschte dem Netzwerk, bald noch weitere der 36 Bundesliga-Vereine an Bord zu haben. Ein Wunsch, der auf offene Ohren stößt: Bundesliga-Stiftung und "Lernort Stadion e.V." arbeiten bereits gemeinsam am Ausbau des Projekts.

Für den inhaltlichen Input kamen verschiedene Expert*innen nach Bremen: Jan Steffens, Erziehungswissenschaftler der TU Dresden, referierte zum Thema „Ausschluss: Was ist das? Wie erkenne ich Isolation und was kann ich tun?", Sabine Beinlich, Arbeit und Leben Bielefeld, machte die Teilnehmenden sensibel für Traumatisierung und entsprechenden Umgang damit. Tina Hölzel und David Jugel vom Zentrum für inklusive politische Bildung Dresden, die Lernort Stadion über zwei Jahre wissenschaftlich begleiten, brachten erste Erkenntnisse aus ihrer Begleitung mit. Sie ließen vor Ort best- und bad practice sammeln, diskutieren und analysieren und nutzten dabei auch den großen Erfahrungsschatz der Gruppe, die sich immer wieder gegenseitig beraten konnte.

Ein Highlight für alle: Rollstuhl-Rugby zum Ausprobieren. Axel Rose und Thomas Stieb, selbst Rollstuhl-Rugby-Spieler, hatten Sportrollstühle im Gepäck, stellten ihre Sportart vor und ließen die Teilnehmer*innen aktiv werden. Der praktische Perspektivwechsel macht Spaß und ist auch in der Arbeit mit den Jugendlichen an den Projektstandorten eine gute Möglichkeit, in das Thema Inklusion einzusteigen. Die Motivation, das im eigenen Projekt auszuprobieren, war nach der Erfahrung in Bremen riesig.

Die nächste Methodenwerkstatt der Fußball-Lernzentren findet im kommenden Jahr in Braunschweig statt.

Mehr zur bundesweiten Dachstruktur "Lernort Stadion" unter www.lernort-stadion.de.

Franziska Kegler

Dr.Hess Grunewald  Rugby  Gruppenfoto

 
 

Dies ist ein Bericht zum Besuch der Stadionschule (aus dem Projekt JuMixx des Fan-Pro­jekts Bremen e.V.) durch das Profil 9 Gesundheit und Bewegung des Gymnasiums Links der Weser.

Wir, die Profilklasse Gesundheit und Bewegung durften am 24. und 25. August das Weser-Stadion besuchen. Am ersten Tag trafen wir uns um 9 Uhr vor dem Eingang zum OstKurvenSaal. Hier wurden wir von den beiden Mitarbeiterinnen des Projekts, Gesa Mann und Vanessa Maas, empfangen und begrüßt.

Wir begannen mit einer Stadionführung durch Herbert, hierzu bekamen wir Fragestellungen, die wir während der Stadionführung herausfinden sollten.

Im Anschluss an die Führung und einer kleinen Pause erarbeiteten wir Interviewfragen und -techniken, die wir am nächsten Tag einem Werderspieler stellen sollten.

Ab 12 Uhr widmeten wir uns dann Berufsfeldern bei Werder Bremen. Darauf folgte ein Work­shop zum Thema Gewalt. Hierbei wurden sowohl körperliche als auch seelische Gewalt be­handelt. Ein Spiel dazu rundete den Tag ab.

Am nächsten Tag um 10 Uhr wurde zum Aufwärmen ein anderes Spiel gespielt. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt und uns wurden in der Werder-Loge drei Arbeitgeber vorgestellt. Die Firmen, die sich präsentierten, waren Sparkasse Bremen, team neusta und das AFZ. Wir er­hielten hier einen interessanten Einblick in die Berufswelt.

Nach einer Pause konnten wir dann endlich das Interview mit Enis Bytyqi aus der U23 von Werder beginnen. Hierbei konnten wir die am Vortag erlernten Techniken anwenden. Enis hat alle Fragen sehr nett und ausführlich beantwortet und anschließend hat er uns noch Au­togramme gegeben, sowie Fotos mit uns gemacht.

Danach haben wir uns auf den Weg zum Soccer-Platz von Werder gemacht, um mit Michael Arends Blindenfußball zu spielen. Er trainiert eine Mannschaft mit blinden Kindern im Alter von 7-18 Jahren bei Werder. Bei diesem Projekt konnten wir einmal selbst erfahren, wie Seh­behinderte Fußball spielen können. Zwei von unseren Mitschülern waren dabei freiwillig eine Stunde lang „blind“.

Wir fanden das alles sehr interessant, besonders Enis Bytyqi kam sehr sympathisch rüber. Der Blindenfußball war für uns alle eine neue Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht. Wir waren sehr dankbar, dass sich Gesa Mann und Vanessa Maas viel Zeit für uns genommen haben.

Der Bericht wurde von Lena, Janna, Bent und Sahan aus dem Profil angefertigt.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Initiatorin von „Lernort Stadion“ ist die Robert Bosch Stiftung, die das Projekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung fördert. Als Partner zum neuen Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell.

 

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Am Dienstag, den 20. September um 19.00 Uhr stellt der langjährige Werderfan Marco Messina sein Buch mit Geschichten von Werderfans gemeinsam mit einigen Autoren des Buches und dem Fan-Projekt im OstKurvenSaal vor:

"Das sind die Fans und Ihre Geschichten von Werder Bremen - und Fußball gespielt haben Sie auch noch!
Fußballgeschichten unseres geliebten Vereins von Fans für Fans geschrieben. Erinnerungen aus über hundert Jahren lachen, weinen, freuen und feiern mit unserem SV Werder Bremen. Weniger steht das Spiel an sich im Mittelpunkt, sondern das drum herum, die Geschichten, die ein Werderfan mit Tradition als seine eigene persönliche Geschichte, die er mit dem Verein in Verbindung bringt, seinen Kindern und Enkeln erzählt. Irgendwann versickern diese Geschichten ungehört und sind nun endlich von vielen Fans als Autoren für dieses einmalige Buch zu Papier gebracht. Egal ob Kuttenfan, Trikotträger, Fan-Club-Mitglied, Ex-Geschäftsführer oder Ultra. In dem Buch "Das sind die Fans und Ihre Geschichten von Werder Bremen" haben unterschiedliche Charaktere eingefleischter Werderfans Ihre persönlichen Highlights, die Ihnen in bleibender Erinnerung geblieben sind, eindrucksvoll niedergeschrieben. Vier von Ihnen werden am 20. September ab 19.00 Uhr in unserem OstKurvenSaal im Rahmen einer Lesung ihre Geschichte vortragen. Endlich wieder im OstKurvenSaal zu sehen sind: unser sehr geschätzter Ex-Geschäftsführer Jürgen L. Born, Uwe (Hornsby) Jahn, Carina Kluge, Kai Niels Bogena und der Herausgeber Marco (Luigi) Messina."

 

 

 

Am Sonntag, den 12. Juni gegen 7.00 Uhr tauchte eine 11köpfige Gruppe vermummt (grün-weiße Sturmmasken) und in schwarzer Kleidung vor dem OstKurvenSaal des Weser-Stadions auf. Die Personen posierten vor dem Stadion, fotografierten und filmten sich und verklebten Sticker, welche sich vorrangig gegen Flüchtlinge äußerten („Fuck refugees").

Das Fan-Projekt Bremen ist seit 2006 in der Flüchtlingshilfe aktiv und hat sich dieser in den letzten Jahren verstärkt gewidmet. Dieses Engagement konnte bereits vielen Geflohenen bei ihrer Integration helfen und eine wichtige Perspektive gerade für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge bieten. Hier sind als Beispiele gemeinsame Fahrten von Werderfans und Flüchtlingen zu Spielen des SV Werder, Begegnungsveranstaltungen, Fußballturniere oder praktische Hilfen im Alltag der Flüchtlinge zu nennen. Viele Projekte werden in Kooperation mit dem SV Werder Bremen durchgeführt, welcher in der Integrationsarbeit intensiv und vielseitig aktiv ist.

Die Begegnungsstätte Fußball besitzt einzigartige Möglichkeiten, die nötige gesellschaftliche Integration von Geflohenen zu fördern und ihre sozialen Kontakte aufzubauen und zu stärken. Von Intoleranz und Fremdenhass einiger Menschen werden wir uns auf unserem fruchtbaren Weg ganz sicher nicht beirren lassen.

Wir möchten Sie bitten zu diesem Ereignis Öffentlichkeit herzustellen und über den Vorfall zu berichten. Grade in letzter Zeit haben die Aktivitäten von Rechtsextremisten in Bremen wieder zu genommen, wie das Beispiel der Mahnmalschändung an der Gedenkstätte Bunker Valentin zeigt.

 

 

 

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